Was ist ein „Private Dinner“

 

Private Dinner bei Vera 

Unser „Verein für Kulinarik und Gesellschaft, Kunst und Gemütlichkeit“, den wir in nun Baden gegründet haben und in dessen Rahmen Private Dinner angeboten wird, hat sich ganz der ursprünglichen Thematik des sozialen Events verschrieben.

 

Das Konzept bei À la Vera orientiert sich an den Grundideen des Private Dinners:

  • das wirklich private Ambiente, das einen ganz speziellen Wohlfühlfaktor bietet
  • die lange Tafel, an der die unterschiedlichen Gäste zusammenkommen
  • das gesellige Beisammensein und die Kommunikation
  • die leidenschaftlichen Bemühungen einer engagierten Hobbyköchin, ihre Gäste wie liebe Freunde des Hauses aufmerksam zu bewirten
  • zusammengefasst ganz einfach –  „Zu Gast in Veras Wohnzimmer“

 

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Die Entstehung  des „Private Dinner“

Bereits in den 30er Jahren entstanden, vermutlich in Folge der Prohibition, die ersten Supper Clubs in den USA, als man sich in den sogenannten Flüsterkneipen zu privatem und illegalem Alkoholkonsum traf. Etwas später begannen sich auf der Karibikinsel Kuba die „Paladares“ zu entwickeln. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage luden kubanische Familien zum Essen in ihre Wohnzimmer ein. Bald wurden diese auch ein Anziehungspunkt für Touristen, die für ein paar Dollar kubanisches Essen und Lebensgefühl kennenlernen wollten.

Die aktuelle Idee des Private Dinner im neuen Jahrtausend beginnt wieder in den USA, wo 2004 in San Francisco das erste Mal private Dinnerparties organisiert wurden. Der Eventmanager Jeremy Townsend lud Freunde und Fremde in privaten Ambiente ein – jemand stellte sein Wohnzimmer zur Verfügung, jemand anderer bereitetet das Essen in der Küche zu und die Gäste meldeten sich per Email an. Und die Events waren schnell ein Riesenerfolg. (vgl Food&Farm Mai/Juni 2016)

Bald erfaßte diese Strömung die verschiedensten europäischen Großstädte und soll allgemein gesprochen einfach eine neue, gemütliche Alternative zum Restaurantessen darstellen. … meist räumt der ambitionierte Hobbykoch dafür sein Wohnzimmer aus und stellt einen großen Tisch auf, kocht, was das Zeug hält und es kommen oft kunterbunt Gäste zusammen, was für spannende Zusammensetzungen der Tischgesellschaft führen kann.

Die Bewegung hat mittlerweile mehrere Namen wie Guerilla Cooking, Secret Dining, Supper Club und Private Dinner, landete vor ca. 10 Jahren in Wien und hat jetzt auch Baden erreicht!

 

 

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